Ihr Verlag für Schrift, Wort und Ton

Ménage à trois

Hendrik Blomberg und Melanie Müller
978-3-86332-173-4
E-Book: EPUB 4,99€
Kindle-Edition

Traum in einem Traum

Eine sinnliche Dreieck-Liebesgeschichte aus dem hohen Norden nördlich des Polarkreises.
Eine gelungene Mischung aus Träumen, Verlangen, Erotik – in einer fast unwirklich wirkenden Landschaft und zugleich eine Hommage an Edgar Allan Poe.

Rezi: Ganz eigene Akzente

In ihrem Buch “Ménage á Trois, Traum in einem Traum”, begeben sich Hendrik Blomberg und Melanie Müller auf die Spuren von Edgar Allen Poe – mit ganz eigenen Akzenten.
Sie wagen ein Experiment und empfinden Edgar Allen Poes Gedichte Mahlstrom und Traum in einem Traum nach. Ute und Hartmut, ein erfolgreiches deutsches Unternehmer-Ehepaar, machen eine Reise nach Spitzbergen. Dort lernen sie die norwegische Studentin Solveig kennen, eine Geophysikerin, die das Magnetfeld der Erde erforscht. Ute ist gleich hin und weg, ihr Mann spätestens, als Solveig erzählt, dass sie von den Lofoten stammt – einer Traumlandschaft des deutschen Unternehmers.
Bald darauf besucht Solveig die beiden in Deutschland (Köln), eine Reise zu den Lofoten bahnt sich an. Und dort entwickelt sich das, was Ute von Anfang an erseht hat: Eine Affäre mit Solveig, der schönen Ex-Miss-Norwegen; wobei ihr Mann auch nicht untätig bleibt und die drei, wenn auch nach kurzem Zögern, eine Menage à Trois beginnen, die beglückend verläuft und ohne moralische Skrupel und schlechtes Gewissen seinen Lauf nimmt. Hier lebt jeder seine Träume aus mal zu zweit, mal zu dritt – wobei die eigentlich tiefe Beziehung und ungezügelte Leidenschaft zwischen Ute und Solveig entsteht. Hartmut darf zwar mitmachen (manchmal), aber die beiden Frauen wollen vor allem sich.
Die drei begeben sich in einem Mahlstrom der Lust und der Hingabe, bei der sich Ute schließlich fragt, ob sie das alles wirklich erlebt oder ob es nur ein schöner Traum ist.

Damit nehmen Blomberg und Müller die beiden Gedichte Poes auf, verknüpfen sie geschickt zu einer Geschichte und variieren sie neu. Sie geben ihnen eine neue Bedeutung und neue Tiefe; zumindest eine andere. Heraus gekommen ist ein Büchlein, das sich gefällig liest. Und in dem die beiden Autoren zeigen, dass sie in der Lage sind, eine Geschichte locker und stringent zugleich zu komponieren und durchzuhalten.

In Ménage à Trois ist die Sprache so leicht, beschwingt und unbeschwert, wie das Leben der Protagonisten. K. Ende